Kraniche, Möwen und Robben

Nicht nur für Tierstimmenimitatoren, sondern auch für Tierfans allgemein empfiehlt sich die Insel Usedom, da das recht milde Klima eine üppige und interessante Tierwelt hervorbrachte. Viele der Tierarten sind leider auch bedroht und nur aus Büchern bekannt. Allgegenwärtig und häufig anzutreffen, wenn Sie sich für Wellness auf Usedom entschieden haben, sind z.B. Möwen, die man nicht nur an der Küste, sondern auch im Hinterland findet. Weltweit gibt es mehr als 55 Möwenarten, von denen man an der Ostseeküste vor allem auf Sturmmöwen, Silbermöwen und Lachmöwen trifft, die sich bestens als Foto- und Postkartenmotive eignen. Die Besonderheit der Silbermöwe liegt in ihren gelben Augen, die der Lachmöwe an ihrem roten Schnabel und die der Sturmmöwe an dem grün-gelben Schnabel und den schwarzweißen Flügelspitzen, sodass sich die Tiere leicht voneinander unterscheiden lassen. An der Ostsee findet man zudem auch die drei Robbenarten Kegelrobbe, Seehund und Ringelrobbe, die zur Familie der Hundsrobben gehören.

Wenn Ihnen das immer noch nicht reicht, lohnt es sich, die Hasena Bettgestelle auf Usedom mal zu verlassen und von Mitte September bis Anfang November einen Ausflug ins Fischland Darß-Zingst zu machen. Denn dann rasten hier mehrere Tausende Kraniche im sicheren Flachwasser, das sie bestens vor Fressfeinden schützt. Die Tiere kommen von ihrem Sommerrevieren, die sich unter anderem in Russland, Polen oder Skandinavien befanden, und rasten hier eine Weile, bis sie ca. 2000 km weit zu ihrer Winterunterkunft in Spanien, Portugal oder Nordafrika aufbrechen. Nachts ruhen sie meist auf einem Bein stehend und ernähren sich tagsüber von abgeernteten Mais- und anderen Stoppelfeldern. Der Kranichzug ist immer wieder ein Erlebnis, da die Tiere sogar Schiffsgeräusche übertönen und vielleicht auch Sie zum Imitieren ihrer Laute animieren.

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